Vergleich der Eigenschaften der Alkanolen

Erste Frage Aufrufe: 140     Aktiv: 18.01.2021 um 14:37

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Hallo,

kann mir jemand bei der ersten Aufgabe helfen? enter image description here Ich weiß nicht, was ich genau machen muss. Kann mir da bitte einer weiterhelfen.

Danke im voraus.

VG

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Kannst du bitte ein größeres Bild hochladen, leider kann ich nichts erkennen.

  ─   dr deuterium 16.01.2021 um 22:33

Ich habe jetzt das Bild gewechselt. Ich hoffe es ist lesbar.

  ─   suta 17.01.2021 um 08:55

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Alkohole sind durch die OH-Gruppe polar, das hättest du mit einer einfachen Recherche herausfinden können.

Mit steigender Kettenlänge nimmt die Polarität ab.

Somit kannst du schon 3 der 4 Spalten lösen

Da findest du die Reaktion von Natrium mit Alkoholen. Natrium ist in Na+ wesentlich stabiler, weshalb es das Elektron gern abgibt und Wasserstoff entsteht. Ich würde vermuten, dass Wasserstoffbrückenbindungen in kleineren Alkoholen stärker ausgeprät sind und deshalb schwächer mit Natrium reagieren.

Anscheinend sollen aber kürzere Alkohole stärker mit Natrium reagieren, eine Erklärung wird nicht gegeben. Bei größeren Molekülen gibt es mehr Van-der-Waals Kräfte, die sind aber schwächer als Wasserstoffbrückenbindungen. Also wenn du es wirklich wissen willst, solltest du mehr recherchieren.

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Wie Dr. Deuterium schon geschrieben hat, nimmt die Polarität zu, je mehr Hydroxygruppen (also -OH-Gruppen) hat und je kürzer die Kohlenstoffkette ist. Und wie man es von Wasser und Öl kennt, lösen sich polare Stoffe (wie Wasser) und unpolare Stoffe (wie Öl) nicht gut ineinander. Deshalb nimmt die Lösbarkeit in polaren Stoffen ab, je länger die Kohlenstoffkette ist. Ethanol ist zum Beispiel sehr gut lösbar - ist ja schließlich unser Trinkalkohol. Bei Stoffen wie Oktan, was ja typischerweise in Benzin vorhanden ist, macht die eine Hydroxygruppe keinen großen Unterschied mehr und es ist nicht gut löslich in polaren Stoffen. In unpolaren Stoffen ist es aber wieder sehr gut löslich, Wasser aber nicht. Der Grund dafür, dass kürzere Alkohole stärker mit (Erd)Alkalimetallen reagieren, ist, dass die Hydroxygruppen sich dann in einer bestimmter Weise im das entstandene Natrium-Ion anordnen. Natriumionen sind positiv geladen, in einer Hydroxygruppe ist das Sauerstoffatom negativ teilgeladen. Daher "wenden" sie sich dem Natriumion dann zu. Eine eher unpolare, lange Kette könnte sich aber nicht so leicht um ein Ion anordnen, da ja nur das kurze Hydroxyende auch polar ist. Deshalb ist die Reaktion mit Natrium bei abnehmender Polarität immer schwächer.

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Gute und ausführliche Antwort! Du siehst die bessere Reaktivität bei kleineren Molekülen durch weniger gehinderte Sterik und eine bessere Diffusion.

  ─   dr deuterium 18.01.2021 um 14:37

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