Säuren nach Brönsted

Erste Frage Aufrufe: 93     Aktiv: 26.03.2021 um 09:49

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Hallo, wir haben im Moment das Thema Säuren und Basen und ich komme bei der folgenden Aufgabe nicht weiter. Danke schonmal für die Hilfe.

Nach Brönsted sind alle Säuren Protonendonatoren. Es sind also Verbindungen, die H‐Atome enthalten. Sind umgekehrt alle Verbindungen mit H‐Atomen Säuren? Verdeutlichen Sie ihre Antwort am Beispiel.

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Hey,

nach BRÖNSTED ist eine Säure eine Wasserstoff-Verbindung, die in wässriger Lösung unter Bildung von Wasserstoff-Ionen (H+) und negativ geladenen Säurerest Ionen zerfällt bzw. dissoziiert. D.h. nur wenn eine Verbindung H-Atome enthält ist es nicht gleich eine Säure.

Beispiel: NaOH ----> Na+ + OH-

Hier siehst du, wenn Natriumhydroxid dissoziiert entsteht ein positiv geladenes Natrium Ion und ein negativ geladenes Hydroxid Ion.

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Schüler, Punkte: 85
 

Sie dissoziiert aber nicht nur. Es ist eine Protonenübertragungsreaktion zwischen einer Säure und einer Base. Dabei entstehen Oxonium Ionen H3O+. H+ Ionen existieren in Wirklichkeit nicht und sind nur eine didaktische Reduktion.

Bsp: HCl + H2O -> Cl- + H3O+

HCl überträgt hier ein Proton auf das Wasser.

HCl: Säure
H2O:Base

  ─   silizium 26.03.2021 um 09:49

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Alle Verbindungen mit H-Atomen sind keine Säuren. Es kommt darauf an, an was das H-Atom gebunden ist. Die meisten Protonen in einer Säure sind an ein Sauerstoff- oder an ein Halogenatom gebunden. Diese haben eine hohe Elektronegativität. So ist die EN ∆ groß und das Valenzelektron wird stark vom H-Atom weggezogen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass sich das H-Atom als Proton abspalten kann.

Methan wäre ein Gegenbeispiel. Es ist keine Säure. Da hier die EN∆ auch nur 0,4 beträgt.

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